WELTMEISTER zum FC BAYERN? GORETZKA zu FLICK?! BAYERN-TRIO GESTRICHEN! | Transfer Update

WELTMEISTER zum FC BAYERN? GORETZKA zu FLICK?! BAYERN-TRIO GESTRICHEN! | Transfer Update

Thumbnail

München steht vor einem radikalen Umbruch: Bayerns Sportvorstand Max Eberl hat drei Spielern in ungewöhnlich deutlicher Form die Zukunft im Klub verwehrt und damit ein Ausrufezeichen im anstehenden Sommer-Transferfenster gesetzt. João Palhinha, Bryan Zaragoza und Sacha Boey wurden vom neuen starken Mann an der Säbener Straße öffentlich als Verkaufskandidaten deklariert – mit einer Klarheit, die es in dieser Form beim Rekordmeister bislang nicht gegeben hat. „Wir glauben, dass Sie keine Zukunft beim FC Bayern haben”, sagte Eberl wörtlich und machte damit unmissverständlich klar, dass die Kaderschlankung keine halben Sachen duldet.

Die Aussage dürfte in den Kabinen der Profis für erhebliches Aufsehen sorgen und setzt die sportliche Führung unter Zugzwang, den Worten nun auch Taten folgen zu lassen.

Der Ton, den Eberl anschlägt, ist bewusst hart gewählt. „Wenn sich einer von Ihnen entscheidet, hier zu bleiben, dann wird das relativ hart und kompliziert. Unser Kader steht und da spielen die drei eben keine Rolle”, so der Sportvorstand, der damit eine klare Ansage an alle Beteiligten macht: Es gibt kein Zurück, wer nicht im Plan ist, hat keine Perspektive.

Diese Offenheit ist neu beim FC Bayern, der in der Vergangenheit stets bemüht war, interne Entscheidungen hinter verschlossenen Türen zu kommunizieren. Nun aber geht die Führung bewusst an die Öffentlichkeit, um den Druck auf die Spieler und mögliche Interessenten gleichermaßen zu erhöhen. Die Botschaft ist strategisch klug gewählt: Wer um einen der drei Spieler ernsthaft buhlt, weiß jetzt, dass München bei den Verhandlungen nicht auf Kompromisse aus sein wird.

Bei Palhinha zeichnet sich derweil eine konkrete Lösung ab. Der portugiesische Mittelfeldspieler, der erst im vergangenen Jahr für viel Geld von Fulham gekommen war, wird mit Aston Villa und Benfica Lissabon in Verbindung gebracht. Beide Klubs haben offenbar konkrete Fühler ausgestreckt und könnten dem FC Bayern eine Ablöse in Aussicht stellen, die den hohen Einkaufspreis zumindest teilweise amortisieren würde.

Die sportliche Bilanz des defensiven Mittelfeldmanns war beim Rekordmeister durchwachsen: Er kam nie vollständig im System an und blieb hinter den Erwartungen zurück, obwohl sein Einsatzwille nie angezweifelt werden durfte. Ein Wechsel auf die Insel oder zurück nach Portugal erscheint daher für alle Seiten sinnvoll.

Bryan Zaragoza hingegen hat mit Espanyol Barcelona und dem FC Sevilla offenbar gleich zwei Interessenten aus der spanischen Liga. Der Flügelstürmer wurde von den Bayern ausgeliehen, nachdem er sich in München nicht durchsetzen konnte, und hat sich in seiner Heimat offenbar empfehlen können. Die Verantwortlichen in München dürften auf ein Bietergefecht hoffen, das den Marktwert des pfeilschnellen Angreifers steigert.

Sollte es zu einem Verkauf kommen, würde dies den Weg für eine Rückholaktion eines etablierten Stars ebnen – die Personalplanung der Bayern hängt eng mit diesen Abgängen zusammen, denn ohne Einnahmen können keine teuren Neuverpflichtungen realisiert werden.

Die schwierigste Aufgabe wartet jedoch auf Sacha Boey, der bislang keine konkreten Interessenten auf den Plan gerufen hat. Der Franzose war ebenfalls verliehen und hat sich in der Fremde nicht nachhaltig empfehlen können. Die Bayern stehen hier vor dem Problem, dass es keinen offensichtlichen Abnehmer gibt, der den Defensivspieler übernehmen würde.

Eberl und sein Team müssen also kreativ werden und gegebenenfalls auch unkonventionelle Lösungen in Betracht ziehen, um Boey von der Gehaltsliste zu bekommen. Eine erneute Leihe mit anschließender Kaufpflicht könnte ein möglicher Weg sein, wenngleich dies nicht den gewünschten finanziellen Spielraum schaffen würde.

Doch das Trio ist keineswegs die komplette Liste der Abgänge. Nach Informationen aus München sind die Bayern grundsätzlich auch bei weiteren Akteuren verkaufsbereit, darunter Hiroki Ito, Kim Min-jae und Armindo Sieb. Dies deutet darauf hin, dass die Kaderschlankung insgesamt sechs Spieler betreffen könnte, was eine massive Umstrukturierung der Mannschaft bedeuten würde.

Die sportliche Leitung offenbar entschlossen, einen Kader zu formen, der schlanker, homogener und leistungsfähiger ist – notfalls auch unter Inkaufnahme von Verlusten bei den Ablösesummen. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie schnell diese Pläne umgesetzt werden können.

Eine klare Ansage gibt es indes bei Alphonso Davies: Der Kanadier bleibt. Eberl stellte unmissverständlich klar, dass ein Verkauf des Linksverteidigers ausgeschlossen ist – trotz anderslautender Gerüchte und der jüngsten Konkurrenz durch die Verpflichtung von Frenkel Brown. Davies ist demnach fester Bestandteil der Bayern-Planung, was eine klare Abgrenzung zu den drei Verkaufskandidaten darstellt.

In München setzt man weiterhin auf die Explosivität und das Tempo des Kanadiers, der in den vergangenen Jahren immer wieder Verletzungspech hatte, aber bei voller Fitness zu den besten Spielern seiner Position in Europa zählt.

Parallel zur Verkaufsaktion beschäftigt die Bayern die Suche nach einem langfristigen Rechtsverteidiger, und ein neuer Name sorgt nun für Aufsehen: Pedro Porro vom Tottenham Hotspur. Der 26-jährige Spanier, im Sommer mit seinem Nationalteam Weltmeister geworden, wird von Experten als echte Verstärkung für München gehandelt. Der frühere Bayern-Verteidiger Valérien Ismaël hat sich öffentlich für einen Transfer ausgesprochen und Porro in höchsten Tönen gelobt.

„Pedro Porro hat gezeigt, dass er ein unglaublicher Verteidiger ist. Er wäre wirklich eine super Verstärkung für den FC Bayern München”, so Ismaël gegenüber der Sportbild.

Das Profil des Spaniers passt zu den Anforderungen, die in München an einen modernen Außenverteidiger gestellt werden: defensiv zweikampfstark, bissig, schnell und stets für gefährliche Offensivaktionen gut. Porro bringt damit alle Eigenschaften mit, die man sich auf dieser Position auf allerhöchstem Niveau wünscht. Auch die Zusammenarbeit mit Trainer Vincent Kompany erscheint vielversprechend, da der Belgier ähnliche Spielertypen schätzt, die sowohl defensiv als auch offensiv Akzente setzen können.

Die sportliche Passung wäre also gegeben, das Problem liegt woanders.

Der Marktwert von Porro liegt bei rund 45 Millionen Euro, und Tottenham hat kein Interesse an einem Verkauf ihres Leistungsträgers. Die Ablöse dürfte realistisch betrachtet bei 50 Millionen Euro oder mehr liegen, was die Bayern vor die Frage stellt, ob ein solcher Transfer angesichts der übrigen Baustellen überhaupt darstellbar ist. „Grundsätzlich muss man sagen: eher gering”, so die Einschätzung zur Realisierbarkeit.

Die sportliche Führung müsste zunächst auf der Abgangsseite genügend Einnahmen generieren, um einen derartigen Transfer zu stemmen. Mit Konrad Laimer und Josip Stanišić hat man zwar Optionen auf der Position, aber keinen gelernten Rechtsverteidiger mit internationalem Top-Niveau.

Wechseln wir zu einem anderen Thema, das die Gemüter in Deutschland erhitzt: Leon Goretzka ist seit Anfang des Monats offiziell vereinslos, nachdem sein Vertrag beim FC Bayern nach acht Jahren nicht verlängert wurde. Der gebürtige Bochumer steht vor der Wahl seines nächsten Klubs, und nun wird sein bevorzugtes Ziel bekannt: Barcelona. Laut dem Transfer-Experten Matteo Moretto wurde Goretzka von seinen Beratern mehrfach bei den Katalanen angeboten.

Die Idee dahinter: Nach der Verletzung von Frenkie de Jong mit einem Innenbandriss könnte Barcelona auf der Sechserposition Bedarf haben. Sportdirektor Deco hat jedoch bisher jedes Mal abgeblockt.

Der emotionale Kern des Barcelona-Wunsches ist offensichtlich Hansi Flick, unter dem Goretzka beim DFB-Team zu einem der Schlüsselspieler reifte. Schon im Dezember des vergangenen Jahres soll sich der Mittelfeldspieler per SMS an seinen ehemaligen Trainer gewandt haben. Diese persönliche Verbindung ist der entscheidende Faktor für Goretzka, der sich in Barcelona offenbar eine sportliche Renaissance erhofft.

Doch der FC Barcelona ist finanziell stark eingeschränkt, und die Forderungen des deutschen Nationalspielers sind beträchtlich: ein Jahresgehalt von sieben Millionen Euro netto plus ein Handgeld von rund zehn Millionen Euro. Für die Katalanen wäre dies eine erhebliche Zusatzbelastung für einen ablösefreien Spieler.

Neben Barcelona werden auch Juventus Turin, der AC Mailand, Atlético Madrid, der FC Arsenal und die SSC Neapel mit Goretzka in Verbindung gebracht. Die Alternativen sind also vorhanden, doch keiner dieser Klubs dürfte in der Lage oder willens sein, die finanziellen Vorstellungen des 31-Jährigen vollumfänglich zu erfüllen. Goretzkas Beraterteam steht vor der Herausforderung, einen Arbeitgeber zu finden, der sowohl sportlich als auch finanziell zum Profil ihres Mandanten passt.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob sich der Wunsch nach einer Zusammenarbeit mit Flick doch noch erfüllt oder ob Goretzka seine Karriere woanders fortsetzen muss.

Ein letztes Thema dominiert die europäische Transferbühne und könnte schon heute einen entscheidenden Wendepunkt erreichen: Der Wechsel von Rodri zu Real Madrid steht offenbar unmittelbar bevor. Spanische Medienberichte sprechen von einer Lösung binnen 24 Stunden, da für morgen ein Treffen zwischen Vertretern der Königlichen und Manchester City angesetzt ist. In Madrid herrscht große Zuversicht, dass der Transfer bei diesem Treffen abgewickelt werden kann.

Besonders bemerkenswert ist die kolportierte Ablöse von lediglich 40 bis 50 Millionen Euro, während zunächst von 100 Millionen Euro die Rede war – eine dramatische Reduzierung.

Der Grund für den plötzlichen Preisverfall liegt auf der Hand: Rodri besitzt bei Manchester City nur noch ein Jahr Restlaufzeit, und der Wunsch des Weltmeisterkapitäns, in seine Heimatstadt Madrid zurückzukehren, ist ungebrochen. City soll sich dem Vernehmen nach mit dem bevorstehenden Abschied abgefunden haben, in dem Wissen, dass ein Spieler mit nur einem Jahr Vertragsdauer auf dem Markt deutlich weniger wert ist. Der Spanier, der kürzlich einen kleinen Eingriff am Rücken über sich ergehen lassen musste, stellt für Real Madrid einen der besten Transfers des gesamten Sommers dar: ein Weltklasse-Mittelfeldspieler und amtierender Weltmeisterkapitän zum Schnäppchenpreis.

Sollte der Transfer tatsächlich über die Bühne gehen, würde dies die Überlegenheit von Real Madrid im europäischen Fußball weiter zementieren und zeigt einmal mehr, wie entscheidend die Vertragsgestaltung in der modernen Transferpolitik geworden ist.