Viktor Orban warnt Ursula von der Leyen: Mercosur-Abkommen könnte das Ende der EU wie wir sie kennen bedeuten

Die europäische Landwirtschaft steht am Abgrund, und die Wut der Landwirte ist so groß wie nie zuvor. Was sich in Brüssel abspielt, könnte nicht nur das Ende der EU-Agrarpolitik bedeuten, sondern auch das zerreißen des inneren Zusammenhalts der Union. Die Ursache? Das sogenannte Mercosur-Handelsabkommen, das die EU unter Ursula von der Leyen zu unterschreiben plant und das die europäische Landwirtschaft einem ungleichen Wettbewerb ausliefert.
Der Auslöser: Das Mercosur-Abkommen
Die Eskalation erreichte ihren Höhepunkt Ende Dezember 2025. Bauern aus verschiedenen europäischen Ländern blockierten die Straßen in Brüssel. Traktoren standen vor den EU-Büros, und die Bilder von brennenden Barrikaden und Protesten gegen die Politik der EU gingen weltweit viral. Doch was war der Auslöser für diesen historischen Aufstand? Es ist das geplante Mercosur-Abkommen, bei dem die EU den Markt für Rindfleisch, Zucker, Geflügel und Soja aus Südamerika öffnet – Produkte, die in Europa unter strengen Umwelt- und Tierschutzauflagen hergestellt werden, die jedoch in Ländern wie Brasilien und Argentinien mit weit weniger Standards produziert werden.
Die Landwirte sind empört, da sie bereits unter einer Vielzahl von umweltpolitischen Vorschriften, CO2-Abgaben und steigenden Produktionskosten leiden. Ihre Sorge ist, dass der Markt mit Billigware aus Südamerika geflutet wird, die weder den Tierschutz- noch die Klimastandards entspricht, die in Europa längst als Maßstab gelten. Die EU drängt auf das Abkommen, während gleichzeitig die Landwirte in Europa weiter belastet werden.
Orban geht in die Offensive
Inmitten dieser Proteste und der wachsenden Unzufriedenheit meldet sich Viktor Orban, der ungarische Ministerpräsident, mit einer scharfen Warnung an die EU-Kommission. Orban, der bereits in der Vergangenheit für seine ablehnende Haltung gegenüber Brüssel bekannt wurde, kritisiert die EU scharf für ihre geplante Politik. In einer dringenden Botschaft an Ursula von der Leyen und die Kommission fordert er, das Mercosur-Abkommen zu stoppen. Sollte die EU das Abkommen gegen den Willen der Landwirte und gegen die Interessen der Mitgliedstaaten durchdrücken, drohe der totale Zerfall der Union.
Orban bezeichnet die EU-Agrarpolitik als „organisierten Selbstmord“ und warnt, dass die Union ihre eigene Ernährungssouveränität opfert, um globalen Handelsinteressen zu dienen. Für ihn ist die Situation klar: Wenn Europa seine Bauern weiterhin im Stich lässt, um auf billig produzierte Waren aus Südamerika zu setzen, gefährdet das nicht nur die europäische Landwirtschaft, sondern auch die Stabilität der EU.
Die Doppelmoral von Brüssel
Ein weiterer Punkt, den Orban anprangert, ist die Doppelmoral der EU. Während Milliarden von Euro in den Ukrainekrieg und fragwürdige Green-Deal-Projekte fließen, bleibt für die Landwirte kein Geld, um die steigenden Kosten für Diesel oder Düngemittel zu decken. Orban stellt die entscheidende Frage: Für wen macht die EU eigentlich Politik? Sorgt die Kommission für die Bürger und die Produzenten in den Mitgliedstaaten oder für die globalen Eliten und Konzerne? Diese Frage stellt die gesamte Strategie von Ursula von der Leyen infrage und stellt die Verhältnismäßigkeit der EU-Politik in den Mittelpunkt der Diskussion.
Der Aufstand in Europa
Die Proteste sind ein klares Zeichen dafür, dass die Unzufriedenheit unter den Landwirten in Europa wächst. Seit Jahren kämpfen sie gegen Bürokratie und steigende Produktionskosten. Die Schließung von Betrieben und die Verlagerung der Produktion ins Ausland sind nur einige der Konsequenzen, die die Bauern bereits erleben. Und während die EU weiterhin ihren Kurs verfolgt, bleibt die Frage, wie lange die Landwirte noch bereit sind, diese Politik zu akzeptieren. Orban mobilisiert deshalb auch andere osteuropäische Staaten, die ähnliche Sorgen haben. Polen und die Slowakei zeigen ebenfalls Unmut und schließen sich zunehmend dem Widerstand gegen Brüssel an.
Vergleich mit den USA: Trump und der Weg der Deregulierung
Orban geht noch weiter und vergleicht die EU-Politik mit den erfolgreichen Maßnahmen von Donald Trump in den USA. Während die USA massive Hilfspakete für die eigenen Landwirte schnüren und Deregulierung betreiben, verschärft die EU ihre Politik. Trump hat kürzlich ein Hilfspaket von 12 Milliarden Dollar für US-Landwirte angekündigt, das fast sofort und ohne bürokratische Hürden in die richtigen Hände kommt. Gleichzeitig senkt Trump die Energiekosten und verabschiedet bilaterale Handelsabkommen, die den US-Produzenten zugutekommen. Ein deutlicher Gegensatz zur EU, die stattdessen auf Einschränkungen und Verbote setzt.
Die Situation in Deutschland: Ein politisches Vakuum
In Deutschland steht Friedrich Merz in der Kritik. Trotz seiner Versprechungen, die Landwirtschaft zu entlasten, hat sich unter seiner Regierung wenig geändert. Die CDU, die in einer Koalition mit der SPD steckt, scheint nicht in der Lage zu sein, der Landwirtschaft die dringend benötigten Lösungen zu bieten. Die Zahl der Betriebe in Deutschland sinkt stetig, während Merz weiterhin die Vorgaben aus Brüssel umsetzt, ohne sich gegen die EU zu stellen.
Die AfD dagegen hat eine klare Haltung und tritt entschlossen gegen das Mercosur-Abkommen ein. Sie fordert eine Renationalisierung der Agrarpolitik und eine stärkere Unterstützung für die heimischen Bauern. Während Merz in der politischen Mitte verharrt, zeigt die AfD eine klare Linie, die sich an den Interessen der Landwirte orientiert.
Die Zukunft der EU-Agrarpolitik
Orban hat es deutlich gemacht: Wenn die EU weiterhin ihre Landwirtschaftspolitik gegen die Interessen der Bauern und der Mitgliedstaaten durchsetzt, riskiert sie nicht nur die Zerstörung der europäischen Landwirtschaft, sondern auch die Zerreißprobe der Union selbst. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die EU-Kommission in Brüssel ihren Kurs ändert oder ob der Widerstand der Landwirte und der osteuropäischen Staaten zu einem grundlegenden Wandel führen wird.
Es bleibt abzuwarten, wie die Politik auf diese klaren Warnungen reagieren wird. Doch eines ist sicher: Die europäische Landwirtschaft steht am Rande eines Wendepunkts, und es wird nicht nur um Subventionen gehen, sondern um das Überleben der heimischen Bauern und die Zukunft Europas.
Fazit
Die Warnung von Viktor Orban an Ursula von der Leyen ist mehr als nur eine politische Äußerung – sie ist ein Weckruf an die EU. Sollte das Mercosur-Abkommen gegen den Widerstand der Bauern durchgedrückt werden, könnte dies das Ende der EU in ihrer jetzigen Form bedeuten. Die Landwirte haben ihre Stimmen erhoben, und es bleibt abzuwarten, ob die EU ihre Fehler erkennt oder weiter in die Irre geht.