Transfer-Sensation im deutschen Fußball: Frankfurt jagt Demirovic, während Köln mit El Mala um seine Zukunft ringt – und Dortmund steht vor einem entscheidenden Schritt in der Veerman-Affäre! Wer wird die großen Deals abschließen und wer bleibt auf der Strecke?

Transfer-Sensation im deutschen Fußball: Frankfurt jagt Demirovic, während Köln mit El Mala um seine Zukunft ringt – und Dortmund steht vor einem entscheidenden Schritt in der Veerman-Affäre! Wer wird die großen Deals abschließen und wer bleibt auf der Strecke?

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Die Gerüchteküche im deutschen Fußball brodelt: Gleich mehrere Transfer-Hammer zeichnen sich in den kommenden Tagen ab. Eintracht Frankfurt hat ein Auge auf Ermedin Demirovic vom VfB Stuttgart geworfen, während der 1. FC Köln eine klare Absprache mit Talent Justin El Mala getroffen haben soll.

Und auch Borussia Dortmund steht offenbar vor einer wegweisenden Entscheidung – nicht nur im Poker um El Mala, sondern auch mit Blick auf Joey Veerman von der PSV Eindhoven.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, nimmt die SGE Demirovic als möglichen Neuzugang für die Offensive ins Visier. Schon vor zwei Jahren soll man in Frankfurt am Spieler dran gewesen sein. Als Ablösesumme werden 20 Millionen Euro genannt, das Gehalt des 26-Jährigen soll bei rund 3,5 Millionen Euro liegen.

Allerdings: Demirovic hat in der vergangenen Saison starke 15 Tore und fünf Vorlagen in 38 Pflichtspielen erzielt und ist beim VfB Stuttgart gesetzt. Der Club spielt in der Champions League – Frankfurt fehlt international komplett. Dass ein Spieler ausgerechnet jetzt einen Champions-League-Club verlässt, um zu einem Verein ohne europäische Bühne zu gehen, wirkt aus heutiger Sicht absurd.

Doch die sportliche Logik spricht für Frankfurt. Mit einem Transfer von Demirovic könnte man sofort die Lücke im Sturm schließen – insbesondere wenn der mögliche Kandidat Kalimuendo (Rennes) nicht kommt. Die 20 Millionen sind zudem günstiger als die geforderten Summen für andere Top-Stürmer.

Allerdings hängt ein Stürmertransfer der Eintracht auch davon ab, wie es mit Elahi weitergeht. Milan soll erneut Interesse haben, aber Frankfurt pocht auf 20 Millionen – eine Summe, die nicht jeder zahlen wird. Markus Krösche muss also seine ganze Verhandlungsstärke ausspielen.

Ein völlig anderes Szenario zeichnet sich beim 1. FC Köln ab. Express 24 berichtet von einer bemerkenswerten Absprache zwischen Geschäftsführer Thomas Kessler und dem Top-Talent El Mala.

Demnach hat Kessler dem Spieler versprochen, ihm keine Steine in den Weg zu legen, wenn ein konkretes Angebot über die kolportierten 50 Millionen Euro eintrifft. El Mala selbst habe großen Bock auf den BVB, wolle den Wechsel aber nicht erzwingen. Vor einem Streik oder einer Verweigerungshaltung müsse man sich keine Sorgen machen.

Das bedeutet: Dortmund hat das Heft des Handelns in der Hand. Allerdings wachsen die Zweifel, ob die Schwarzgelben tatsächlich bereit sind, die geforderten 50 Millionen zu zahlen.

Die bisherigen Offerten aus Dortmund waren offenbar so niedrig, dass sie Kessler nicht einmal zum Zucken brachten. Im Gegenteil: Die Witzangebote haben den Kölner Boss regelrecht verärgert. In der Branche werden diese Verzögerungen genau beobachtet.

Internationale Clubs wittern plötzlich wieder Chancen. Der AC Mailand soll einen neuen Vorstoß wagen, falls der BVB doch nicht zum Zug kommt. Allerdings: El Mala soll nur innerhalb Deutschlands wechseln wollen, ein Auslandsengagement kommt nicht infrage.

Die Frage bleibt: Kann der BVB die geforderten 50 Millionen aufbringen? Oder wird das Zögern zum Gesichtsverlust für die BVB-Bosse, die sich öffentlich bislang bedeckt gehalten haben?

Parallel dazu bringt eine niederländische Quelle ein weiteres Gerücht ins Spiel: Borussia Dortmund erwägt ein Angebot für Joey Veerman von der PSV Eindhoven. Der Mittelfeldspieler, dessen Marktwert bei 25 Millionen Euro liegt und einen Vertrag bis 2028 besitzt, gilt als passsicher und zweikampfstark – insbesondere in der Luft (69 Prozent gewonnene Zweikämpfe in der vergangenen Saison). Er ist ein Spielmacher mit Torgefahr, traut sich auch aus der zweiten Reihe abzuschließen.

Allerdings sucht der BVB eigentlich einen defensiveren Sechser, ein klassisches Profil. Veerman auf dem ersten Blick nicht optimal passend. Zudem stellt sich die Frage, ob das Budget für einen weiteren Transfer dieser Größenordnung überhaupt vorhanden wäre – zumal ja der El-Mala-Deal im Raum steht.

Die Lage ist komplex. Während Frankfurt noch um die Finanzierung eines möglichen Demirovic-Deals ringt, hängt alles am Stürmertransfer. Klar ist: Die Eintracht muss erst einmal Elahi von der Gehaltsliste bekommen – ob per Leihe oder direktem Verkauf.

Danach könnte Demirovic theoretisch kommen, aber selbst aus Stuttgarter Sicht wäre ein Abgang fatal. Der VfB hat mit Demirovic, Neuzugang Pecinovic und weiteren drei starke Stürmerprofile für drei Wettbewerbe. Ein Verkauf würde den Club nur schwächen – es sei denn, die Bilanz zwingt dazu.

Die aktuelle Transferbilanz des VfB liegt bei minus 54,2 Millionen Euro. Es könnte also durchaus sein, dass auf der Abgangsseite noch etwas passieren muss.

Köln hingegen wartet auf das große Angebot. Dass der BVB langsam aber sicher unter Druck gerät, ist spürbar. Die Verantwortlichen um Lars Ricken müssen nun zeigen, ob sie bereit sind, an ihre finanzielle Schmerzgrenze zu gehen.

Sollte der Transfer platzen, wäre das nicht unbedingt ein Gesichtsverlust für den BVB – aber die Konkurrenz aus Mailand steht bereit. Und im Mittelfeld könnte Veerman eine Alternative sein, falls der El-Mala-Deal scheitert. Allerdings passt das Profil des Niederländers nur bedingt.

Die nächsten Tage werden entscheiden. Fest steht: Die Transferperiode geht in ihre heiße Phase. Fans aller beteiligten Clubs sollten sich auf dramatische Stunden einstellen.

Wir bleiben dran und berichten, sobald neue Details bekannt werden.