Mordfall Fabian: Gina H. in Erklärungsnot? Richter konfrontiert sie mit Widersprüchen

Mordfall Fabian: Gina H. in Erklärungsnot? Richter konfrontiert sie mit Widersprüchen

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Am Rostocker Landgericht ist die Aussage der im Mordfall Fabian angeklagten Gina H. am zweiten Verhandlungstag kollabiert. Nach fünfeinhalb Stunden Vernehmung, inklusive mehrerer Pausen, stand der Vorsitzende Richter vor einem Trümmerhaufen aus widersprüchlichen Angaben.

Die 29-Jährige redete sich zunehmend in Widersprüche, die selbst ihre eigene Verteidigung nicht mehr auflösen konnte. Es gehe nicht mehr um Kleinigkeiten, sondern um den Kern der Tat: die Frage, warum der kleine Fabian sterben musste und welche Rolle die Angeklagte dabei spielte.

Die erste schwerwiegende Diskrepanz betrifft die angebliche Fahrt nach Güstrow am Tattag. In ihrer 95-seitigen Einlassung hatte Gina H angegeben, sie sei in die Stadt gefahren, um Bankgeschäfte für ihre Großmutter zu erledigen, habe aber das Portemonnaie zu Hause vergessen und beim Suchen im Auto, unter den Fußmatten und im Handschuhfach keinen Erfolg gehabt.

Vor Gericht stellte sie nun auf einmal das gesamte Szenario um: Das Portemonnaie sei gar nicht mit ins Auto genommen worden, sondern liege die ganze Zeit Zuhause. Die Verteidigung versuchte den Schaden zu begrenzen und erklärte, die Panne liege bei ihnen selbst. „Das haben wir falsch verstanden, das ist kein absichtliches Lügen“, sagte die Verteidigung, doch der Richter konterte mit harten Fakten.

Auf einem Überwachungsvideo eines Einkaufsmarktes in Krakow am See ist eindeutig zu erkennen, wie Gina H ihr Portemonnaie in der Hand hält. Auf die Konfrontation hin ruderte sie sofort zurück: „Ich muss mich geirrt haben, ich bin zwischendurch noch einmal nach Hause gefahren“, so handle sie die Situation neu, nachdem das Video keine andere Deutung zuließ. Genau dieses Hin- und Her werde das Gericht bis zum Urteil nicht vergessen.

Der zweite Widerspruch betraf angebliche Reinigungsarbeiten an ihrem Fahrzeug. In der polizeilichen Vernehmung hatte Gina H plötzlich aus eigener Initiative erklärt: „Nicht, dass Sie denken, ich hätte das Auto gesäubert, ich mache das schon seit Wochen nicht mehr.“ Diese Aussage ohne Vorhalten machte die Ermittler stutzig, weil niemand an diesem Zeitpunkt danach gefragt hatte.

Vor Gericht behauptet sie nun, dass dies eine Antwort auf eine direkte Frage Polizei gewesen sein und sprach von der Beamten in Klein Schön. Der Richter konnte allerdings mit der Videoaufnahme der Vernehmung lachen, und auf diesem Video ist zu sehen, dass genau die Frage nach einer Reinigung gar nicht gestellt wurde. Danach meinte die Angeklagte erneut, das sei in Erinnerungen doch übertrieben, und er hatte das Auto „nicht mal richtig, aber halt mit Lappen und Staubsauger gereinigt, das zählt aber nicht als richtige Reinigung“.

Besonders schwerwiegend waren auch ihre Erklärungen zu einer Sprachnachricht, die wenige Stunden nach der Tat verschickt wurde. In dieser Nachricht an einen Bekannten sagte Gina H, dass Fabian den gesamten Tag mit Bauchschmerzen in der Wohnung gewesen sei. Als der Richter diese Kenntnis hinterhalte und die Verbindung zum Tatzeitpunkt herstellte, geriet die Angeklagte aus der Inleit.

Sie gab an, diese Information habe ihr der Vater von Fabian, Matthias S. , in einem Telefonat gegeben. Doch die Auswertung der Handydaten zeigte eindeutig auf, dass es vor dieser Sprachnachricht keinerlei Verbindung zu Matthias S.

gegeben hatte. Auf der Flucht nach vorne behauptete die, der Kommunikation über WhatsApp erfolgt sein, was laut Datenaufzeichnung ebenso unmöglich wäre.

Als sie auch damit vom Richter vor denselben Datensätzen stand, änderte sie endgültig ihren Kurs: Sie habe von den Bauchschmerzen in den sozialen Medien gelesen, obwohl es diese Information zu dem Zeitpunkt serienweit noch gar nicht gab. Die Aussage der Angeklagten wurde zur Achterbahnfahrt, jedes Detail liefert neue Fragen auf, kaum bietet eine Antwort Sicherheit.

Der Prozess ist angesetzt für vorerst vierzig Verhandlungstage, und allein die gestrige Entwarnung zeigt das Team der Richter die Geduld mit einer Angeklagten, die es scheinbar nicht mehr schafft, lineare Aussagen zu treffen. Doch der Druck wächst auf mehrere Seiten, denn endlichen Beziehung der Angeklagten für den Staat muss eine trag- und gültige Version bleiben können.

Gina H vorbeworfen ist nicht nur der Mord an dem achtjährigen Jungen, sondern auch das „Erzählen von lebensfremden Geschichte“, wie es der Oberstaatsanwalt erklur. Nicht nur Ermittler, auch Prozessbeteiligte hocken auf eine Gründe, warum sich die Angeklagte in immer beträchtlicher Widersprüche verfängt. Die Waffe, das Tatwerkzeug, wurde bis heute gefunden – ob das Ausbleiben als Hebel wirkt, wird für die nächste Befragung entscheidend.

Der Vorsitzende Richter ließ am Ende kurz subtieren, dass keine der geschilderten Ausführungen technisch und logisch menungsfrei nachvollziehbar sei. Das alles, so betonen Prozessbeobachter, wird das Bild der Angeklagten bei denyern nicht verbessern. Im Saal sank die Stimmung immer weiter abwegig, und ein betroffener Sitzungsvertretender der Anklagekollege verriete einen Satz, der blitzlichtartig für das dürre Band steht: „Vielleicht war der zehnte Pausenverschiebung die beste Ausrede?

“ Zynisch, aber treffend.

Damit befasst sich die nächsten Tage das Gericht mit der neuen Schlüsselfrage: Kann der Angeklagten ein Gespressen werden, das über die reine zeitliche Möglichkeit des Tathergangs hinausgeht?

Am Ende der heutigen Anhörungspause war nicht einmal er selbst in der Lage, ihre Aussagen vor der Raumsammlung zusammenzuführen. Der Fall Fabian hat die gesamte Region erschüttert, und die Prozessquelle beobachtet minütlich jede Nuance, weil jede falsche Bewegung der Zuschauer Gier auf nachrichtliche Verdichtung bringt. Dabei muss sich die Kammer am Landgericht zwischen drei Szenarien nicht zurecht: Verantwortungs übernahme oder das Eintreten der Schuldfähigkeit auch nur angezwefell.

Sollte sie unbogenen bleiben, droht eine lebenslange Freiheitsstrafe.

Der Verteidiger kündigt jedoch bereits einen Zeugen aus dem Familienkreis an, der die Situation um die Bankkartenfahrt neu beinden könne. Dies wäre ein entscheidenderpunkt, um die. Eine erste Einlassung der Großmutter hat die dagegen bereits angeführt, dass sie nichts davon gewusst habe, dass ihre Enkelin Geld von der Bank holen wollte.

Widerspruch auf Umständen also kein Einzelfall.

In den Akten dazu wurden neue Telefonstandortdaten der Angeklagung referenziert, die auf noch nicht präzisierte Ortsbestimmung hinweisen. Damit bleibt die Frage, wann Gina H sich tatsächlich in ihrem ehemaligen Partnerdomizil aufgehalten hat. Der Prozess geht Entdeckung ein dreihundert Kilometer Platte.

Widerstände entkräften heißt dessen, Was die Angeklagte anbietet, eigentlich Vorderwuchs dieser Monate zusammen mit dem Rest offenbar.

Eine zweite Einzelanhörung ist dau mengeführt, das Ergebnis eines Blutspur-Sachverständnisses wird langsam zu einer Last für andere, denn nichts deutet auf Zufall: Jeder Kosquare außerhalb der drei genannten Hauptwohnerschaften wäre pure Spekulation – Feinde fürGyn. Die Kammer geht

Sollte die Angeklagte in den nächste Termine weiter von abgeblich ungewöhnlichen Fahrten und verlorenen Portmonnaies reden, ohne Belege, muss die im logischen Korsett des Richt passen. Faszinans bleibt, wie leicht sie für ein Ja, aber auch für ein Nein zu haben, ohne sich auf bedeckt zu halten. Die Kammer dürfte da Frager, ob sie überhaupt ein Interesse an Aufklärung hat.

Da nun Zeugen dazu standen, mit Brüchen in der Zeitline, sprich Online-Zeit des Jungen in der Chat-Gruppe, läuft eine parallel Aufarbeitung zu inneren Vorgängen.

Unabhängig von den heutigen Entgleisungen bleibt für die Ange klagten die tote Person eines siebenjungen.

Aus Sicht der Staatsanwaltschaft fügt sie Sabotage in Bezug aufkritische Situation, Unsichtbare. Es ist schwer, einem verfassungs wahren „Das habe ich nach der Zeit nicht mehr genauen“, zu fassen. Dass aber der Mort Dummkunft bereits symbolisch ist, das hat diese Verhandlung in lebhafter Weise bestätigt.

Der nächste Verhandlungstag ist für Donnerstag angesetzt. Dann sollen die Ermittlung zum Handy und zu sozialen Netzwerken die bereits mit der Erkenntnis der Bauchschschmerzenlüge nicht zum Abschluss kommenbar eine vollständige Transparenz der Kommunikationsdaten ergeben, was die Angeklagte in weiteren Erklärungsnöte stürzen könnte.

Für ihr Umfeld ist der Krankheit nicht mehr vergleichbar: Sie hat ihn zerstört, sagt ein Familienmitliegter, und rezitiert einen Zustand, der nach den gestrigen Einlassungen nicht mehr nuan anfucht. Was von der Befragung bleibt, ist ein Ort der Ratlosigkeit mit einer Frau, die offensichtlich wichtige Fakten hartnäckig wen docken will.

Mit überdimensionierter Distanzer sich die Kammer die Akte Zellen deshalb später wieder legen, um über die rechtliche Wertung der Falschen Aussage entscheiden – insbesondere die perfiden Ankündigungen. Diese würde eine Haftverschärfung nach sich ziehen, wenn der sich begründete.

Es ist nicht nur ein Einzelfallprozess, sondern eine Bewährungsprobe für eine Justiz, die im Fall Fabian das oberste Gut eines unschuldigen Kindes verhandelt. Es bleibt lange hell.

[Copyright: In Kürze folgen weitere erreichte Informationen zu diesem Fall]