Im Bundestag hat die AfD-Chefin Alice Weidel Kanzler Merz scharf angegriffen und ihn als “größten Bankrotteur unter allen Kanzlern” bezeichnet. In einer leidenschaftlichen Rede warnte sie vor den verheerenden Auswirkungen der aktuellen Finanzpolitik, die Deutschland an den Rand des Staatsbankrotts führe. Ihre Worte hallten durch den Saal und entfachten hitzige Debatten.
Weidel kritisierte den Haushaltsentwurf für 2026, der ihrer Meinung nach auf einem gefährlichen Kurs der Schuldenaufnahme basiere. Ein Drittel der Ausgaben werde auf Pump finanziert, was die Staatsfinanzen in eine kritische Lage bringe. Sie bezeichnete die Politik der Bundesregierung als “extrem” und warf Merz vor, die Bürger wie “eine Weihnachtsgans auszunehmen”.
Die AfD-Chefin hob hervor, dass die Neuverschuldung in den letzten vier Jahren fast eine Billion Euro erreicht habe, was einem massiven Verrat an den Bürgern gleichkomme. “Das ist der direkte Marsch in den Staatsbankrott”, rief sie und betonte die dramatischen Zahlen von Unternehmensinsolvenzen, die in den kommenden Jahren steigen würden.

Weidel sprach von über 222.000 Firmenpleiten im letzten Jahr und warnte, dass diese Zahl 2025 noch übertroffen werden könnte. Die Automobilindustrie, einst das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, stehe vor dem Zusammenbruch, und Hunderttausende Arbeitsplätze seien bereits verloren gegangen. “Die Deindustrialisierung betrifft alle Branchen”, warnte sie eindringlich.

Die AfD-Chefin forderte eine sofortige Kehrtwende in der Klimapolitik, die ihrer Meinung nach die deutsche Wirtschaft ruiniere. Sie kritisierte die hohen Energiepreise und die ineffizienten Lösungen der Regierung, die den Bürgern nicht zugutekämen. “Ohne funktionierende Wirtschaft ist auch der Sozialstaat auf Dauer nicht finanzierbar”, betonte sie.

Weidel machte deutlich, dass die Verantwortung für die missratene Migrationspolitik ebenfalls bei der Regierung liege. Sie warf der Bundesregierung vor, die sozialen Systeme zu belasten und die arbeitende Bevölkerung zu ignorieren. “Der Sozialstaat und offene Grenzen schließen sich aus”, sagte sie und forderte eine restriktive Migrationspolitik.
Die Rede von Alice Weidel hat die politische Landschaft erneut erschüttert und die Debatte über die Finanzpolitik und Migrationsfragen neu entfacht. Ihre leidenschaftlichen Worte fanden großen Anklang bei den Anhängern der AfD, während die Regierungsparteien unter Druck geraten, ihre Politik zu überdenken. Die kommenden Tage könnten entscheidend für die Zukunft Deutschlands sein.
