Die Welt trauert um Brigitte Bardot, die legendäre Schauspielerin und Tierschützerin, die am 28. Dezember 2025 im Alter von 90 Jahren starb. Ihre Trauerfeier in Saint-Tropez, die am 7. Januar 2026 stattfand, war eine stille, intime Zeremonie, die den letzten Wünschen der Ikone entsprach.
Saint-Tropez, der Ort, an dem Bardot einst zur Legende wurde, steht still. Die Gemeinde hat sich versammelt, um der Frau zu gedenken, die die Weiblichkeit des 20. Jahrhunderts neu definierte. Die Trauerfeier, geprägt von Wildblumen und Meeresrauschen, spiegelt ihre Abneigung gegen Luxus wider.
Glocken läuten um 11 Uhr, während nur hundert Auserwählte Zugang zur Zeremonie in der Kirche Notredame de Assomption haben. Unter den Trauergästen sitzen ihr Ehemann Bernard Dormal und ihr Sohn Nicola Charier. Es ist ein Moment der Intimität und des Schmerzes, ohne das Blitzlichtgewitter der Medien.
Die Trauergäste tragen Armbinden mit dem Emblem ihrer Stiftung, ein stiller Schwur, ihr Erbe fortzuführen. Während der Sarg, schlicht und in die Trikolore gehüllt, zum Friedhof Cimetière Marin getragen wird, applaudieren die Versammelten sanft. Es ist der letzte Applaus für eine Künstlerin, die Frankreich mehr Glanz verlieh als jeder Politiker.

Bardots letzte Ruhestätte liegt auf einem Felsvorsprung über dem Mittelmeer, in direkter Nachbarschaft zu ihren Eltern und ihrem ersten Ehemann Roger Vadim. Hier, wo sie einst die Welt verzauberte, findet sie nun Frieden. Ihr Leben war ein Kampf für die Stummen, und ihr Erbe wird weiterleben.
Die Stadt Saint-Tropez hat eine öffentliche Gedenkstätte eingerichtet, wo ihre Chansons durch die Luft klingen. Vertreter ihrer Stiftung erinnern an Bardots unermüdlichen Einsatz für Tierrechte. Ihr Kondolenzbuch quillt über vor tausenden Unterschriften, jede eine Hommage an ihr außergewöhnliches Leben.

Brigitte Bardot starb nicht nur als Schauspielerin, sondern als Soldatin für die Natur. Ihr Tod markiert das Ende einer Ära, und die Trauer um die Ikone ist in der Luft spürbar. Während die Sonne über dem Hafen untergeht, bleibt die Gewissheit: Es wird nie wieder eine wie sie geben.
In den letzten Monaten lebte Bardot zurückgezogen in ihrer Villa Lamadrag, umgeben von den Tieren, die sie so liebte. Ihr radikaler Rückzug war geprägt von körperlichem Verfall, doch sie behielt ihren scharfen Verstand bis zum Schluss. Sie war eine Frau, die ihre Schönheit opferte, um den Schwächsten eine Stimme zu geben.

Ihr letzter öffentlicher Auftritt war ein flüchtiges Foto an ihrem 90. Geburtstag. Trotz der Schmerzen und des körperlichen Niedergangs kämpfte sie bis zum letzten Herzschlag für ihre Überzeugungen. Am 28. Dezember erlosch das Licht in Lamadrag, umgeben von der Stille des Meeres und der Liebe ihrer Familie.
Bardots Vermächtnis lebt weiter in jedem geretteten Lebewesen und dem unermüdlichen Geist ihrer Stiftung. Sie hat uns gelehrt, dass wahre Schönheit vergänglich ist, aber Taten der Barmherzigkeit unsterblich bleiben. Ihr Name wird in den Wellen des Mittelmeers ewig wiederhallen.