Die dunkle Wahrheit des charmanten Astrologen: Arwed Imiela – Vom Lebensberater zum Frauenmörder und die schockierenden Enthüllungen eines grausamen Doppellebens, das Deutschland erschütterte!

Der schockierende Fall des Arwed Imiela erschüttert Deutschland: Der als charmanter Astrologe und Lebensberater bekannte Mann wurde als brutaler Frauenmörder entlarvt. Eine grausame Entdeckung auf der Insel Femann enthüllt zerstückelte Leichen – die Polizei jagt fieberhaft weitere Hinweise auf die Opfer und die Motive des skrupellosen Täters.

Arwed Imiela, ein großgewachsener, stets elegant gekleideter Mann aus Westpommern, führte ein Doppelleben. Während er als Astrologe und Vermögensberater die Welt täuschte, entpuppte er sich als kaltblütiger Mörder mehrerer Frauen. Der Fall begann als simpler Betrugsverdacht und eskalierte zu einem der spektakulärsten Mordfälle der Bundesrepublik.

Im Frühjahr 1970 geriet Imiela ins Visier der Polizei. Er versuchte, die Konten einer verschwundenen Frau aufzulösen. Der alarmierte Bankangestellte erstattete Anzeige. Bei einer Durchsuchung wurde Imiela mit einem Flugticket nach Paraguay erwischt – knapp zehn Minuten später hätte er dem Zugriff entkommen können.

Seine Verlobte, die 24-jährige Ulrike Roland, stand ihm bei, doch die Polizei zweifelte bald an ihrer Unschuld. Die Ermittlungen entdeckten ein perfides Netzwerk aus emotionaler Manipulation, Frauenbetrug und Machtmissbrauch. Ulrike Roland beschreibt Imiela als Hochstapler mit einer rassigen, fesselnden Ausstrahlung.

Während der Haft entdeckte Imiela seine Leidenschaft für Astrologie, erwarb ein Diplom und machte sich als Berater einen Namen. Doch parallel zu seinem „Beruf“ verschwanden Frauen spurlos, die ihm nahe standen oder seine Dienste in Anspruch nahmen. Die Polizei fand verdächtige Spuren auf der abgelegenen Insel Femann.

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Bei der Spurensuche stießen Ermittler auf eine von Imiela ausgehobene Grube, die nach Leichenteilen stank. Die Entdeckung menschlicher Überreste zerriss die Fassade des scheinbar kultivierten Mannes. Kopflos und handlos zerstückelt, erschwerte die Entfernung der Körperteile die Identifizierung der Opfer massiv.

Trotz moderner kriminaltechnischer Methoden war die Tatortarbeit Anfang der 70er Jahre stark limitiert. Zahnröntgen und Fingerabdruckanalysen waren nur eingeschränkt möglich, weil entscheidende Körperteile fehlten. Die Überreste stammten zweifelsfrei von zwei Frauen, vermutlich Imielas Verschwundener Tante Ilse und deren Tochter Urte.

Die Ermittler fanden weitere Hinweise auf Imielas brutale Taten: Frauen, die sich durch sein astrologisches Angebot Hoffnungen machten, tauchten ebenfalls unter. Anne Marie Schröder und ihre Mutter Anna Maria Kieferle, reich und einflussreich, wurden vermisst – ihr Haus verkauft, ihr Schicksal ungewiss.

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Imiela nutzte seine charmante Manipulation, um die Frauen zu täuschen und ihren Besitz an sich zu reißen. Die Verbindung zu seinem Jagdleidenschaft eröffnete einen weiteren düsteren Aspekt: Er exekutierte seine Opfer mit brutaler Präzision, entfernte alle identifizierenden Merkmale und verschwieg jede Tat.

Ulrike Roland, die zunächst fest zu ihm hielt, wurde mit der grausamen Wahrheit konfrontiert. Ihr Weltbild zerbrach, als die Polizei sie mit den Leichenfunden und Fälschungen im Zusammenhang der vermissten Frauen konfrontierte. Trotz Indizien blieb sie bei ihrer Unschuldserklärung, gefangen in der Manipulation.

Ein monatelanger Prozess folgte, geprägt von Indizien und Zeugenaussagen, mit Imiela als schweigendem Angeklagten. Das Lübecker Landgericht verurteilte ihn schließlich wegen vierfachen Mordes zu lebenslanger Haft. Der Fall hinterließ tiefe Spuren bei allen Beteiligten und wirft Fragen zum Ursprung seiner Taten auf.

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Gerüchte über weitere verschwundene Frauen und die Verbleib der fehlenden Leichenteile halten sich hartnäckig. Spekulationen über Einbetonierung oder Versenkung in Gewässern zeigen das Ausmaß der Furcht und des Entsetzens in der Region. Imiela, der stets leugnete, nahm viele Geheimnisse mit ins Grab.

1982 starb Arwed Imiela im Gefängnis Fuhlsbüttel, ohne Reue zu zeigen. Seine komplexe Persönlichkeit, die zwischen Faszination und Abscheu schwankte, bleibt ein dunkles Kapitel im deutschen Kriminalfallarchiv. Die Wahrheit hinter seinen grausamen Taten ist bis heute nicht vollständig geklärt und sorgt für anhaltende Betroffenheit.

Der Fall Imiela zeigt, wie gefährlich Manipulation und Betrug sein können, wenn sie zu mörderischer Gewalt führen. Vom charmanten Astrologen zum verurteilten Mehrfachmörder – diese Geschichte ist eine düstere Warnung und ein Mahnmal für die Opfer, die nie Ruhe fanden. Die Ermittlungen dauern an.