Der Münchner Rekordmeister steht vor einer wegweisenden Entscheidung um seinen Superstar Harry Kane, während sich Bundestrainer Jürgen Klopp in einem hochbrisanten Transferpoker um das Kölner Juwel Said Elmala einmischt – beide Entwicklungen dominieren die aktuellen Schlagzeilen auf dem internationalen Transfermarkt.
Harry Kane wird aller Voraussicht nach seinen Vertrag beim FC Bayern München bis 2029 verlängern. Die Times berichtet, dass der englische Nationalstürmer nach seinem verlängerten WM-Urlaub nicht nur ins Mannschaftstraining zurückkehrt, sondern auch konkrete Gespräche über eine Vertragsverlängerung über 2027 hinaus führen wird. Demnach bleibt das Gehalt des 31-Jährigen unverändert bei rund 25 Millionen Euro pro Jahr.
Die Bayern-Verantwortlichen sind hochzufrieden, dass der Weltklassestürmer dem Verein noch mehrere Jahre erhalten bleibt. Mit zunehmendem Alter könnte Kane künftig vermehrt als Spielgestalter agieren – eine Rolle, in der er zuletzt in München glänzte und die ihn noch wertvoller macht.
Parallel dazu sorgt eine ungewöhnliche Einmischung von Bundestrainer Jürgen Klopp für Wirbel. Der 58-Jährige hat sich persönlich in die Transferverhandlungen zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln um den 19-jährigen Said Elmala eingeschaltet.
Laut Express hat Klopp dem Offensivtalent deutlich gemacht, dass er künftig auf ihn in der Nationalmannschaft setzen will. Noch brisanter: Klopp soll Elmala aktiv dazu bewegen, zu seiner Exliebe Dortmund zu wechseln. Der BVB hat bereits das dritte Angebot über 48 Millionen Euro plus bis zu sieben Millionen Bonuszahlungen vorgelegt, womit die Kölner Forderungen eigentlich erfüllt wären.
Einzig eine Weiterverkaufsklausel soll noch Streitpunkt sein.
Kölns Geschäftsführer Thomas Kessler zeigte sich jedoch am Rande des Testspiels gegen Real Sociedad betont gelassen. „Am heutigen Tag, wo wir hier stehen in der Sonne von Müngersdorf, würde ich sagen, ich bin völlig entspannt und ich gehe davon aus, dass er in der Bundesliga in diesem Jahr für den 1. FC Köln auf dem Platz steht“, sagte Kessler.
Er räumte ein, dass es einen Bereich gebe, in dem man sich unterhalten würde, aber ob es zu einer Einigung komme, sei dahingestellt. Der BVB will den Deal in den kommenden Tagen jedoch über die Bühne bringen. Sollte dies scheitern, stehen Alternativen wie Jadon Sancho, Ethan Vaneri, Ibrahim Bee und Jeremai Hernandez bereit.
Die Einmischung eines Bundestrainers in Vereinsgeschäfte ist höchst ungewöhnlich. Klopp, der seit seinem Amtsantritt als Nationaltrainer immer wieder betont hat, sich nicht in Vereinsangelegenheiten einzumischen, tut genau das. Die Frage, ob dies legitim sei oder nicht, spaltet die Fußballwelt.
In den sozialen Netzwerken tobt bereits eine heftige Debatte. Die FIFA hat unterdessen ein Video des Newsportals KickNews vorübergehend sperren lassen – angeblich wegen Urheberrechtsverletzungen, was die Macher bestreiten. Sie rufen ihre Community zur Unterstützung auf.
Neben diesen beiden Hauptthemen gibt es weitere spektakuläre Transfers: Der FC Liverpool hat überraschend Ronald Araújo von Barcelona verpflichtet. Die Reds leihen den Innenverteidiger zunächst für ein Jahr aus, übernehmen das volle Gehalt von 16 Millionen Euro inklusive Boni, und sichern sich eine Kaufoption über 55 Millionen Euro. Araújo hatte unter Hansi Flick in Barcelona zuletzt keine große Rolle mehr gespielt und kämpfte zudem mit mentalen Problemen.
In der Premier League will er seine Karriere nun wieder in Fahrt bringen.
Der VfB Stuttgart hat den teuersten Neuzugang der Vereinsgeschichte eingetütet. Mittelstürmer Jeanan Peinovic wechselt vom VfL Wolfsburg zu den Schwaben. Die Ablösesumme beträgt 25 Millionen Euro inklusive Boni.
Der deutsche U21-Nationalspieler wird damit noch vor Ermedin Demirovic zum teuersten Stuttgarter Neuzugang aller Zeiten. Zuvor hatte RB Leipzig versucht, den Deal zu kapern, nachdem der Transfer von Physznik Aslani geplatzt war. Die Leipziger Ärzte hatten medizinische Bedenken, die Hoffenheim nicht teilt.
Der TSG ist man jedoch nicht unglücklich über das geplatzte Geschäft, wie Geschäftsführer Andreas Schicka betonte.
Auch Paris Saint-Germain ist aktiv: Der französische Meister steht vor der Verpflichtung von Sion Suzuki, einem japanischen Nationaltorwart, der bei der WM starke Leistungen gezeigt hatte. Das Gesamtpaket liegt bei 35 Millionen Euro. Noch ist offen, ob Suzuki an Juventus Turin weiterverliehen wird.
PSG hat zudem einen Deal mit dem FC Barcelona um Ferran Torres in der finalen Phase. Nach Informationen von Fabrizio Romano haben die Pariser dem Spieler bereits eine Einigung signalisiert und wollen in Kürze ein erstes schriftliches Angebot über 50 Millionen Euro abgeben. Barca ist daran gelegen, den Deal schnell abzuschließen, Torres soll am Mittwoch nicht mehr mit ins Mannschaftstraining einsteigen.
In Barcelona selbst rumort es weiter. Nicht nur Araújo und Torres stehen vor dem Absprung, auch Frankie de Jong muss wohl gehen. Laut „Sport“ hat der niederländische Mittelfeldspieler keine Zukunft mehr in Katalonien.
Er soll Platz machen für den bevorstehenden Königstransfer Rodri, der voraussichtlich zum FC Barcelona wechseln wird. De Jong hatte erst im Oktober bis 2029 verlängert, aber Barca scheint entschlossen, ihn zu verkaufen. Die Vergangenheit hat jedoch gezeigt, dass der 28-Jährige sich nur ungern gegen seinen Willen von der Liste streichen lässt.
Bayer Leverkusen steht unterdessen vor dem Abschied von Exequiel Palacios. Der Premier-League-Aufsteiger Ipswich Town hat ein offizielles Angebot eingereicht. Bayer erhofft sich rund 40 Millionen Euro für den argentinischen Nationalspieler, der in diesem Sommer Gehaltseinbußen von etwa einem Viertel hinnehmen musste, weil Leverkusen sich nicht für die Champions League qualifiziert hatte.
Vier weitere, nicht genannte Clubs zeigen ebenfalls Interesse.
Der FC Arsenal hat den Transfer von Bruno Guimarães unter Dach und Fach gebracht. Der Mittelfeldspieler kommt von Newcastle United für satte 87 Millionen Euro. Der Brasilianer unterschreibt bis 2030 mit Option auf ein weiteres Jahr.
Arsenal hat damit die erhoffte Verstärkung für das ohnehin stark besetzte Mittelfeld gefunden. Gehen könnte dafür Martin Zubimendi, der erst vor einem Jahr für 60 Millionen von Real Sociedad zu den Gunners wechselte. Real Madrid, das dringend einen Mittelfeldspieler sucht, hat den Spanier wieder ins Visier genommen, nachdem Rodri einen Wechsel zu den Blancos abgelehnt hat und stattdessen zu Barcelona geht.
Auch Ex-Trainer Xabi Alonso, der Zubimendi sehr schätzt, könnte interessiert sein. Arsenal fordert rund 90 Millionen Euro.
In der Serie A wechselt Travel Cellow zu Como. Der Innenverteidiger spielt dem FC Chelsea eine Ablösesumme von 32 Millionen Euro ein. In der vergangenen Saison war der 27-Jährige noch Stammspieler bei den Blues.
Bayer Leverkusen macht mit seiner Führungsspitze langfristig weiter: CEO Fernando Caro hat bis 2029 verlängert, Sportgeschäftsführer Simon Rolfes sogar bis 2031. Thiago Almada verlässt Atletico Madrid nach nur einem Jahr und wechselt in seine argentinische Heimat zu River Plate. Die Madrilenen nehmen 20 Millionen Euro ein.
Borussia Dortmund hat im Poker um Said Elmala noch einmal nachgelegt. Es ist mittlerweile das dritte Angebot an den 1. FC Köln.
48 Millionen Euro und bis zu 7 Millionen an Boni bietet der BVB. Die Forderungen der Kölner wären damit eigentlich erfüllt. Ein Knackpunkt soll noch die Weiterverkaufsklausel sein.
Von einem bevorstehenden Transfer will Kölns Geschäftsführer Thomas Kessler aber nichts wissen. Am Rande des Testspiels gegen Real Sociedad hat er gesagt: „Am heutigen Tag, wo wir hier stehen in der Sonne von Müngersdorf, würde ich sagen, ich bin völlig entspannt und ich gehe davon aus, dass er in der Bundesliga in diesem Jahr für den 1. FC Köln auf dem Platz steht.
Es gibt einen Bereich, in dem wir sagen, dass wir uns unterhalten. Ob es dann zu einer Einigung kommt, sei dahingestellt. “ Parallel dazu ist es zu einem Gespräch zwischen Jürgen Klopp und Elmala gekommen.
Der neue Bundestrainer soll dem 19-Jährigen deutlich gemacht haben, dass er künftig auf ihn setzen will. Klopp sieht in Elmala einen wichtigen Spieler für die Nationalmannschaft. Aber die eigentliche News ist eine andere.
Der Express berichtet, dass sich Klopp für einen Transfer nach Dortmund stark macht. Klopp versucht also Elmala davon zu überzeugen, zu seiner Exliebe zu wechseln. Der 58-Jährige glaubt, dass Dortmund der richtige nächste Schritt für Elmala ist.
Dass sich ein Trainer der Nationalmannschaft mitten in der Transferperiode in dieser Form einmischt, das ist schon verdammt ungewöhnlich. So oder so, in den kommenden Tagen will der BVB den Deal eintüten. Gelingt das nicht, gibt es seinen Plan B.
Als Alternativen zu Elmala gehandelt werden Jadon Sancho, Ethan Vaneri, Ibrahim Bee und Jeremai Hernandez.
In dieser Woche wird Harry Kane nach seinem verlängerten WM-Urlaub nicht nur im Bayern-Training, sondern auch zu Vertragsgesprächen in München erwartet. Beide Parteien streben eine Verlängerung über 2027 hinaus an. Die Times berichtet jetzt sogar, dass Kane aller Voraussicht nach bis 2029 verlängern wird.
Gehaltsanpassungen soll es keine geben. Aktuell streicht der Mittelstürmer rund 25 Millionen Euro jährlich ein. Gut möglich, dass Kane im kommenden Jahr ein neuer Sturmpartner zur Seite gestellt wird.
Mit zunehmendem Alter könnte der Engländer dann vermehrt die Rolle als Spielgestalter einnehmen. In dieser Rolle hat er zuletzt bei den Bayern geglänzt. In München ist man jedenfalls richtig happy, dass der Weltklasse-Torjäger noch einige Jahre bleiben wird.
Die FIFA hat derweil ein Video des Newsportals KickNews zum skrupellosen System Infantino vorübergehend sperren lassen – angeblich wegen Urheberrechtsverletzungen. Die Macher bestreiten dies und haben Einspruch eingelegt. Das Video sei zwar wieder online, aber die vorübergehende Sperre habe den Algorithmus gebrochen.
Die Community wird aufgerufen, das Video zu pushen, zu liken und zu kommentieren. Die Debatte über Infantinos System und die FIFA-Politik ist damit neu entfacht.
Die Transferwelle reißt nicht ab. Der FC Liverpool hat sich mit einem spektakulären Coup Ronald Araújo gesichert. Der Uruguayer, der bei Barcelona unter Hansi Flick keine große Rolle mehr spielte und in der vergangenen Saison mit mentalen Problemen zu kämpfen hatte, will in der Premier League seine Karriere wieder in Fahrt bringen.
Die Reds leihen ihn zunächst für ein Jahr aus, übernehmen das volle Gehalt von 16 Millionen Euro und sichern sich eine Kaufoption über 55 Millionen Euro. Der Deal kam völlig überraschend und ohne große Vorberichterstattung zustande.
Der VfB Stuttgart hat den teuersten Neuzugang der Vereinsgeschichte eingetütet. Jeanan Peinovic wechselt vom VfL Wolfsburg zu den Schwaben. Die Ablösesumme beträgt 25 Millionen Euro inklusive Boni.
Der deutsche U21-Nationalspieler wird damit noch vor Ermedin Demirovic zum teuersten Stuttgarter Neuzugang aller Zeiten. Zuvor hatte RB Leipzig versucht, den Deal zu kapern, nachdem der Transfer von Physznik Aslani geplatzt war. Die Leipziger Ärzte hatten medizinische Bedenken, die Hoffenheim nicht teilt.
Der TSG ist man jedoch nicht unglücklich über das geplatzte Geschäft, wie Geschäftsführer Andreas Schicka betonte.
Paris Saint-Germain steht vor der Verpflichtung von Sion Suzuki. Der japanische Nationaltorwart hatte bei der WM starke Leistungen gezeigt. Das Gesamtpaket liegt bei 35 Millionen Euro.
Noch ist offen, ob Suzuki an Juventus Turin weiterverliehen wird. PSG hat zudem einen Deal mit dem FC Barcelona um Ferran Torres in der finalen Phase. Nach Informationen von Fabrizio Romano haben die Pariser dem Spieler bereits eine Einigung signalisiert und wollen in Kürze ein erstes schriftliches Angebot über 50 Millionen Euro abgeben.
Barca ist daran gelegen, den Deal schnell abzuschließen, Torres soll am Mittwoch nicht mehr mit ins Mannschaftstraining einsteigen.
In Barcelona selbst rumort es weiter. Nicht nur Araújo und Torres stehen vor dem Absprung, auch Frankie de Jong muss wohl gehen. Laut „Sport“ hat der niederländische Mittelfeldspieler keine Zukunft mehr in Katalonien.
Er soll Platz machen für den bevorstehenden Königstransfer Rodri, der voraussichtlich zum FC Barcelona wechseln wird. De Jong hatte erst im Oktober bis 2029 verlängert, aber Barca scheint entschlossen, ihn zu verkaufen. Die Vergangenheit hat jedoch gezeigt, dass der 28-Jährige sich nur ungern gegen seinen Willen von der Liste streichen lässt.
Bayer Leverkusen steht unterdessen vor dem Abschied von Exequiel Palacios. Der Premier-League-Aufsteiger Ipswich Town hat ein offizielles Angebot eingereicht. Bayer erhofft sich rund 40 Millionen Euro für den argentinischen Nationalspieler, der in diesem Sommer Gehaltseinbußen von etwa einem Viertel hinnehmen musste, weil Leverkusen sich nicht für die Champions League qualifiziert hatte.
Vier weitere, nicht genannte Clubs zeigen ebenfalls Interesse.
Der FC Arsenal hat den Transfer von Bruno Guimarães unter Dach und Fach gebracht. Der Mittelfeldspieler kommt von Newcastle United für satte 87 Millionen Euro. Der Brasilianer unterschreibt bis 2030 mit Option auf ein weiteres Jahr.
Arsenal hat damit die erhoffte Verstärkung für das ohnehin stark besetzte Mittelfeld gefunden. Gehen könnte dafür Martin Zubimendi, der erst vor einem Jahr für 60 Millionen von Real Sociedad zu den Gunners wechselte. Real Madrid, das dringend einen Mittelfeldspieler sucht, hat den Spanier wieder ins Visier genommen, nachdem Rodri einen Wechsel zu den Blancos abgelehnt hat und stattdessen zu Barcelona geht.
Auch Ex-Trainer Xabi Alonso, der Zubimendi sehr schätzt, könnte interessiert sein. Arsenal fordert rund 90 Millionen Euro.
In der Serie A wechselt Travel Cellow zu Como. Der Innenverteidiger spielt dem FC Chelsea eine Ablösesumme von 32 Millionen Euro ein. In der vergangenen Saison war der 27-Jährige noch Stammspieler bei den Blues.
Bayer Leverkusen macht mit seiner Führungsspitze langfristig weiter: CEO Fernando Caro hat bis 2029 verlängert, Sportgeschäftsführer Simon Rolfes sogar bis 2031. Thiago Almada verlässt Atletico Madrid nach nur einem Jahr und wechselt in seine argentinische Heimat zu River Plate. Die Madrilenen nehmen 20 Millionen Euro ein.
Die Frage des Tages lautet: Findet ihr es okay, dass sich Klopp als Bundestrainer in eine Transferverhandlung einmischt, oder sagt ihr, sowas geht gar nicht? Die Diskussion ist eröffnet. Die Fußballwelt wartet gespannt auf die nächsten Entwicklungen in diesem turbulenten Transferreigen.



