Bayern: Eberl bestätigt neue Abgangs-Entwicklungen .. BVB & Héctor Fort .. TRANSFER UPDATE

Bayern: Eberl bestätigt neue Abgangs-Entwicklungen .. BVB & Héctor Fort .. TRANSFER UPDATE

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Der Poker um die Kaderplanung der europäischen Spitzenklubs erreicht in den letzten Stunden des Transferfensters eine neue Eskalationsstufe. Während der FC Bayern München durch Sportvorstand Max Eberl neue Details zu den Abgängen von Joao Palhinha und Sacha Boi bestätigt hat, treiben Borussia Dortmund und Manchester City ihre millionenschweren Deals mit Hochdruck voran. Besonders brisant: Der BVB ist nach Informationen dieser Redaktion nach Barcelona gereist, um die Verpflichtung des 20-jährigen Abwehrtalents Héctor Fort perfekt zu machen.

Die Transferaktivitäten überschlagen sich. Max Eberl, Sportvorstand des deutschen Rekordmeisters, gab gegenüber der Bild-Zeitung ein knappes, aber aufschlussreiches Update zur Personalie Joao Palhinha. Der Portugiese, der sich bereits in seiner Heimat aufhält, steht vor einem Wechsel.

Eberl bestätigte: Er hat zwei Tage frei und verbringt sie bei seiner Familie. Das ist natürlich seine Heimat und es gibt einen Verein, der Interesse an ihm hat. Mal sehen, was in den nächsten Tagen passiert.

Nach übereinstimmenden Berichten soll der Deal für eine feste Ablöse von 14 bis 15 Millionen Euro über die Bühne gehen, plus Bonuszahlungen von rund fünf Millionen Euro. Die medizinische Untersuchung in Portugal ist offenbar bereits erfolgt, doch die finalen Vertragsdetails zwischen den Klubs müssen noch geklärt werden.

Parallel dazu bleibt die Situation von Sacha Boi beim FC Bayern angespannt. Der französische Außenverteidiger, der für das erste Pflichtspiel nicht einmal im Kader stand, erhält damit eine deutliche Botschaft der Vereinsführung. Laut Bild soll damit klargestellt werden, dass Boi derzeit keine Rolle in den Planungen spielt.

Sein hohes Gehalt gilt als zusätzliches Hindernis für einen Transfer. Bislang liegt kein offizielles Angebot vor, doch die Zeichen stehen auf Trennung. Boi und seine Berater dürften nun verstärkt nach einer Lösung suchen, während die Bayern auf eine schnelle Einigung hoffen.

Ein weiterer Abgang beim FC Bayern zeichnet sich bei Bryan Zaragoza ab. Der spanische Angreifer, der sich in München nicht durchsetzen konnte, steht laut Transfer-Experte Fabrizio Romano vor einer Leihe zu Espanyol. Der spanische Club soll eine Kaufoption erhalten.

Zaragoza selbst hat dem Wechsel bereits zugestimmt, einige Details müssen noch abschließend geklärt werden. Der Spieler hatte während der Sommerpause mehrfach seinen Wunsch nach einer Rückkehr nach Spanien geäußert.

Die wohl spektakulärste Entwicklung des Tages betrifft Borussia Dortmund. Der BVB macht bei Héctor Fort ernst. Nach Informationen von Mundo Deportivo sind Vertreter des Bundesligisten nach Barcelona gereist, um die Verhandlungen über einen Transfer des 20-jährigen Außenverteidigers voranzutreiben.

Fort, der die vergangene Saison auf Leihbasis beim FC Elche verbrachte und dort trotz einer Schulterverletzung sein Potenzial zeigte, soll sich bereits für einen Wechsel nach Dortmund entschieden haben. Die Gespräche zwischen den Vereinen laufen auf Hochtouren. Allerdings gibt es noch eine deutliche Diskrepanz bei der Ablösesumme.

Barcelona fordert offenbar 15 bis 20 Millionen Euro, während Dortmund den Transfer für rund zehn Millionen Euro abschließen möchte. Zudem will Barcelona eine Weiterverkaufsbeteiligung sowie eine Rückkaufoption in den Vertrag aufnehmen. Die endgültigen Bedingungen sind noch nicht geklärt, doch die Verhandlungen scheinen auf eine Einigung zuzusteuern.

Fort möchte seine Entwicklung auf höchstem europäischem Niveau fortsetzen.

Auch bei Fabio Silva gibt es neue Entwicklungen. Der portugiesische Stürmer, der sich bei Borussia Dortmund bislang nicht als Stammspieler etablieren konnte, steht vor einem möglichen Abschied. Laut Sky würde der BVB einem Verkauf in den letzten Tagen des Transferfensters nicht im Wege stehen, sofern ein passendes Angebot eingeht.

Die geforderte Ablösesumme liegt bei rund 20 Millionen Euro. Silva selbst betonte zwar, dass er sich in Dortmund wohlfühle und sich durchsetzen wolle, doch die mangelnde Spielzeit macht einen Wechsel wahrscheinlicher. Der türkische Journalist Ertan Özsön berichtet von Interesse von Trabzonspor.

Manchester City hat derweil einen weiteren Coup auf dem Transfermarkt gelandet. Nach dem Sieg gegen Bournemouth zum Premier-League-Auftakt haben die Citizens laut Fabrizio Romano eine Einigung mit Tottenham Hotspur über den Wechsel von Oma Mamush erzielt. Der ägyptische Offensivspieler wechselt zunächst auf Leihbasis zu Tottenham, der Deal beinhaltet eine Kaufoption in Höhe von rund 58 Millionen Euro, die unter bestimmten Bedingungen verpflichtend werden kann.

Noch spektakulärer ist der Transfer von Ayub Buadi. Der 18-jährige marokkanische Mittelfeldspieler wechselt für insgesamt 100 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen von Lille zu Manchester City. Dabei hatte Buadi zuvor bereits eine Zusammenarbeit mit Manchester United zugesagt, das sich intensiv um eine Verstärkung seines Mittelfelds bemüht hatte.

City konnte sich letztlich gegen die Konkurrenz durchsetzen.

RB Leipzig arbeitet nach der Verpflichtung von Christopher Nkunku weiter an einer Verstärkung des Kaders in der Schlussphase des Transferfensters. Der Rückkehrer soll offenbar nicht der einzige Neuzugang bleiben. Laut Fabrizio Romano hat Leipzig ein Angebot über 35 Millionen Euro für Matthias Fernandez Pardo vom OSC Lille abgegeben.

Der 21-jährige belgische Offensivspieler, der Teil des WM-Kaders war und während des Turniers in drei Spielen zum Einsatz kam, soll zu den großen Prioritäten des Bundesligisten gehören. Das Angebot liegt nun auf dem Tisch von Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff, der den Transfer offenbar unbedingt realisieren möchte. Auch Sky berichtet, dass Leipzig und Fernandez Pardo bereits eine grundsätzliche Einigung über die persönlichen Bedingungen erzielt haben.

Nun will Leipzig die Verhandlungen möglichst schnell abschließen und seine Offensive weiter verstärken.

Ein heftiger Poker entbrennt um Nicolo Tresoldi. Der deutsche Angreifer von Club Brügge entwickelt sich zu einer der interessantesten Optionen für den FC Barcelona bei der Suche nach einem neuen Mittelstürmer. Nachdem sich die Transfers von Julian Alvarez und Lautaro Martinez als äußerst schwierig erwiesen haben, rückt Tresoldi immer stärker in den Fokus.

Laut Football News haben bereits Manchester United und Chelsea Informationen über die mögliche Verpflichtung des Angreifers eingeholt. Club Brügge ist offenbar grundsätzlich bereit, einen Verkauf zu prüfen, verlangt aber rund 50 Millionen Euro. Tresoldi selbst prüft derzeit seine Optionen.

Für Barcelona könnte der deutsche Stürmer daher die attraktivste Lösung sein, da er nicht nur eine langfristige Investition, sondern auch kurzfristig eine Verstärkung wäre.

Die Uhr tickt. Während die Klubs in den letzten Stunden des Transferfensters um die besten Deals kämpfen, stehen die Zeichen bei den Top-Klubs auf Veränderung. Die nächsten Stunden werden zeigen, welche dieser hochkarätigen Transfers tatsächlich über die Bühne gehen.

Die Fußballwelt blickt gespannt auf die Entscheidungen in München, Dortmund, Manchester und Barcelona.