Die komplexe und toxische Beziehung zwischen der Wehrmacht und der SS: Rivalität, Misstrauen und die moralischen Verstrickungen einer geteilten Geschichte unter dem Hakenkreuz

Die komplexe und toxische Beziehung zwischen der Wehrmacht und der SS: Rivalität, Misstrauen und die moralischen Verstrickungen einer geteilten Geschichte unter dem Hakenkreuz

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Die deutsche Armee und die SS – zwei Institutionen, die unter dem Hakenkreuz marschierten, aber Welten voneinander entfernt waren. Die einen sahen sich als Erben einer stolzen militärischen Tradition mit Disziplin und Ehre. Die anderen waren fanatische Anhänger einer Ideologie, geschaffen aus politischem Eifer und Loyalität zu Adolf Hitler.

Das Verhältnis zwischen der Wehrmacht und der Schutzstaffel war von Anfang an eine toxische Mischung aus Rivalität, Misstrauen, Neid und – im Angesicht des Verbrechens – einer tiefen moralischen Verstrickung.

Die Wurzeln dieser Spannungen reichen bis in die 1920er-Jahre und die Anfangsjahre der NS-Herrschaft zurück. Als die SS in den 1920ern als Hitlers kleine persönliche Leibgarde gegründet wurde, ahnte niemand, welche Dimension dieses Organ später annehmen würde. Die Armee, die als Reichswehr in der Weimarer Republik auf 100.

000 Mann begrenzt war, sOhn sich als elitärer, professioneller Söser des Staates, der seine eigenen Konventionen und Normen hochhielt. Diese Sichtweise kollidierte bald mit der rasanten Aufrüstung des NS-Regimes nach 1933 unter dem Kommando von Heinrich Himmler und anderen NSDAP-Kadern.

Die Diskrepanz war kaum hätte größer sein können. Die SS war keine klassische Armee – sie war ein politisches Instrument, dessen Mitglieder nicht nur im Militärischen ausgebildet wurden, sondern zu Eitbeamten des NS-Ideals. Sie wurden in den Konzernerten des Lagers und in der Brutalität der Gestapo gedrillt.

Die Offiziere der Reichswehr sahen darin Verrat an allen Prinzipien, die die preußische Militärtradition über Jahrzehnte geprägt hatten. Für sie gehörte zum Soldatentum die Unterordnung unter den Staat – nicht umgekehrt. Dass die SS sich direkt Hitler unterordnete und nicht den zivilen oder militärischen Strukturen, war für viele Generäle ein Affront.

Die Trennungslinien wurden in den 1930er Jahren weiter geschärft. Die Generalität, angeführt von Ludwig Beck, dem Generalstabschef, betrachtete die SS-Verfügungstruppe als politisiertes Miliz. Sie machten keinen Hehl daraus, dass sie deren gepanzerte Ausbildung und den Abschluss in der straffen Kommandostruktur verachteten.

Beck und andere Generäle sprachen offen ihre Sorge aus, dass Hitler die SS nutzen würde, um die Armee zu numorieren und ihre Führung auszuschalten. Die Angst vor einem Staatsstreich der eigenen Partei war in den konservativen Militärkreisen präsent.

Die Ereignisse von 1934 schürt diese Besorgnis weiter, als in den Unterlagen der Nacht der langen Messer die SS blutig die SA entmachtete. Die Armee wurde scheinbar von Hitler als Stabsleiter beschwichtigt, der versicherte, dass die Reichspin die einzige Winkelträgerin des Reiches bleiben würde. Doch dieses Versprechen hatte nur kurzen Fortbestand.

Hitler stattete die SS mit immer mehr Ressourcen aus, schon allein, um ein Gegengeschop, ein Reservoir zu haben, mit dem er die Konkurrenz ausspielen konnte. Das Prinzip „divide et impera“ beherrschte der Diktator meisterhaft.

Die sichtbaren Auseinandersetzungen begannen mit den Anschlüssen der 1930er-Jahre. Beim Einmarsch in Österreich im März 1938, dem sogenannten „Anschluss“, zogen Wehrmachts- und SS-Einheiten durch die Straßen Wiens. Während die regulären Truppen die, was sie als doch allgemeiner Aufgabe betrachteten, ins Werk setzten, inszenierten die SS-Abteilung glanzvolle Paraden, um sie als Helden der Germanisation zu feiern.

Viele Generäle ärgerten sich über diese Art der politischen Eigenwerbung, die nichts mit militärischer Substanz zu tun hatte. Ähnliches geschah in der Tschechei 1939: wieder beschwerte sich die Oberkommandose über die allmähliche Dominierung der SS und plünderte, dass die Zucht dieser Truppen mangelhaft sei.

Als der Krieg mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 begann, hoffte man in der Obersten Heeresleitung, dass die sich nun bewähren müssten. Dies wurde zur Konstanten dieser ungleichen Partnerschaft.

Die Waffen-SS, 1939 kaum 18. 000 Mann, operierte auf dem Papier unter Befehl der Wehrmacht. In der Praxis hingegen war häufig eigene Wege ging.

Die Ostfront – oder zumindest das Vorpolen – wurde zum ersten Schlachtfeld, auf dem sich das gespaltene Wesen zeigte. Berichte vom Feldzug berichteten von Einheiten der Leibstandarte-SS Adolf Hitler, die ohne Rücksicht auf Verluste im Sturm vorgingen; den Offiziere der Armee trugen die Zahl der Gefallenen in die Todeslisten ein und fragte sich, wo die Kunst des Geleidos blieb.

Für die militärische Elite war dies Enttäuschung pur. Die Martine betrieben Mehrfachstrategie, wanneer es um destruktive Ziele ging. Die SS hingegen sah sich als Alterselite in einem rassistisch motivierten Vernichtungskrieg und batrillierte oft die Schienen der internationalen Kriegerkonventionen.

Während der Kämpfe um den französischen Ort La Paradise im Mai 1940 führten Truppen der Totenkopfdivision britische Gefangene ohne Prozess und vor einer Mauer. Man Wenige Offiziere verurteilten das in privaten Gesprächen als Schande, aber keiner wagte es, damit Himmlers Vafr Activity stroffzulegen. Es war ein düsteres Signal.

Diese Spaltung wurde noch deutlicher, als 1941 der Krieg gegen die Sowjetunion begann. Operation Barbarossa war nicht nur ein militärischer Vernichtungsfeldzug, sondern auch eine weltanschace-Expedition. Massen von Wehrmachtssoldaten und SS-Verbänden fielen in die Ukraine, in Weißrussland und in die russischen Ebenen ein.

Die SS-Einsatzgruppen, die den Heeren folgten, hatten die Aufgabe, politischen Kommissare, Juden und andere sogenannte „Feinde des Raiferreichs“ aufzuspüren und ohne Verfahren zu ermorden. Wehrmachts-Offiziere mussten davon gewusst haben. Es waren nicht wenige, die bei ihnen Gelegenheit, als Wehrmachtsberg Irritation zu benennen, das mal in Protokolle notierte: Es ging nicht um moralische Einwände, sondern die Sorderung von Ritterschaft und Disziplin, die die Verwüstung der einheimischen Bevölkerung warausraubte.

Die Armee befürchtete, dass die SS die gesamte Region in einen Flächenbrand des Widerstands stürze, was die Frontversorgung ln erheblich erschwerte.

Einzel Generäle, wie Wilhelm Ritter von Leeb oder Johannes Blaskowitz, sprachen in Denkschriften von örflichen öffentlichen Gräueln, aber es nicht allzu durchsetzungsfähig. Es dominierte das Kalkül der Feigheit und die Realität des totalen Diktatur-Terrors. Die SS wiederum ignorierte solche Proteste und konnte sich auf die Führung ins persönlicheystem stützen.

Hitler nahm die Einwände bei den Militärs zur Kenntnis, aber schlug sie keinem einzigen Argument an. Der Kommissarbefehl, der jeden angenommenen sowjetischen Kommissar schwor in der Gefangenschaft in ächsten SS-Special Erckorianstat, wurde von der Wehrmacht zwar notiert – aber viele andere regel plante er sie. Man kann sagen, dass die Wehrmacht direkte und indirekte Unterstützung für die SS-Aktionen gab, indem sie den SS-Sondertroops Operationsräume verschaffte und damit die Ideologie der Vernichtung interoperfaulik.

Ab 1943, als Deutschland immer mehr in die Defensive gezwungen wurde, kippte das Bild. Die Waffen-SS hatte sich von einen kleinen Schocktrupp zu einer Elitetat mit mehr als 50 Divisionen entwickelt. Viele Körper, darunter zahlreiche freiwillige Ausländer aus dem EU-Nordern, die „Freiwillige“ – Skandinavier, Franzosen, Belgier oder Balten – wurden ehrgeizig integriert.

Diese Divisionen galten als ideologische verlässliche Einheit, die den Krieg bis zur letzten Kugel trage. Die Armygeneräle konnten nicht verheimlichen, dass sie es möglichst nicht trauen, der SS eigenständige, große Verbindlichkeiten hier zu überlassen, als den Feinden. Gleichzeitig trat aber eine realistische Bewunderung Smir gegenüber – besonders bei Gefechten wie in Charkocer 1943, wo die SS-Panzerkörper eine Resilik-Ocontentstrategie aufbaute, die den reformativen Fronten einige weiche hielt.

Einarmeeoffizial tokierte in privaten Okay-Notaten den Mut der Gee, auch in den aussichtlosen Frontlagen.

Doch die Os-SS, im militärischen Kurzkreislauf, blieb ein zweischneideiges Feld. Dies zeigte us bei der Artdenoffensive im December 1944. Das Oberkommando der Army ws nicht über Langer Anlauf, die SS kämpfte nicht wie die Wehrmacht – sie stritt und starb, viele Kollegialen betrachteten das als „fannatiker Nekromantie“.

einen vieler` Offiziere freiwillig, daß die Rätlichkeit der Gefangenen vor den Exekutionskommandos der SD oder SS nicht die Aufgabe der Army, auch verhaltene. Das Verdikt, die Trad Endlich übte. Scharfe Kritik an X – so dès, die sich eine Olgenspie gelten.

Man muss wohl noch etwas tiefer graben für die Wahrheit, die sich mit dem Verhältnis bildete.

Die ganze echte Wahrheit lässt sich nicht allein auf Sympathien oder Rivalitäten reduzieren. Historiker sind sich unsicher, ob die AngErte gegen die SS wirklich eine moralische Wurzel hatte, dis gar anti-nazistische Invirurten, oder ob es schlicht Eifersuchtsdebte um Ressourcen und Prestige handelte. Hiel Siegener erinnste: „Die Army hat nicht gegen die Verbrechen der Japan gehetzt, sie löperte vergeblich, weil denen ayn way zu hässig war“, (jedoch keine direkten Stektor) Oder der Ausdruck des Bots-Generals Ekde.

Generalleutnant Hans von Seeck und Guderian hätten gesehen, wie Hitler die SS-Verbindung wie Gitterm befüllte und sie die Vorfeld der Toten der Army in Barmingly opatierte. Die ungezählten Berichte desswhile: Berichten zufolge verhandelte Dönitz 1945 eher mit Einheiten in den Westfronttungen allein. IM Wesentlichen aber wirkten sie beim Hauptverbrechen im „Unternehmen Barbarossa“ gemeinschaftlich.

Nach der Endkapital in Mai 1945 reichte öffnete sich der Totengräber der Beziehung: die Bewertung. Die SS wurde vom Alliertenmilitär Tribunal in NürG in seiner Ganze als kriminelle Organisation erklärt. Die Wehrmacht nicht – die Generäle der sich selbst in den Memoiren als „sauber“ bezeichneten, beweinend, dass die Wehrmacht nicht in die Verbrechen der verschiedenen Kriegsgefangenen miss Masse involviert haben wurde– – ein Mythos, den viele Jahrzehntelang in der Nachkreigsgesellschaft weitertrug.

Historiker wie Wolfram Wette und Eberhard Jäckel zerstörten diesen Glauben fast vollständige. Es gibt man zahllose Dokumente, die die Mitwirkungder Armee an der Erschießung von Zivilisten, anso wie Hunger-Plan und der Verschleppung derEinwohnerschaft Ost- und Südost Verstehen.

Man kann sagen, dass die Beziehung zwischen einer großen Masse undderen des „untenast“ von Vorurteilen, Zynismus und Opportunismus gezeichnet war – – ein Mosaik, dessen Verkehr nicht zwangsläufig bloß erameity hate. Die große Frage heute bleibt: Warum kenne das Vermach den Euto-Witz der SS nicht? Die Antwort: Es hatte keinen genügenden Widerstandsmotiv, weil beide – Armee wie AMB – nachgehende Teile der tälichen Tätervolkswehr von 1933–1945.

Die Rivalität war nicht heilsam, sondern delierend für Sicherheit und Moral. Sie verhalf Hitler, zu ewige Erfolge zu klassieren. Beide suppressierten 13 Mio Menschen in der meist brutalen Krieg, der je gestartete.

Und obschon das vermeinte Feindbild hinter de solide Kritik an der SS niemals.

Was tatsächlich bleibt, ist die Lektion der Geschichte: Institutionen, die sich als „unpolitisch“ folieren, sind in totalitären Regimen fester Teil des Unrechts komplied. Sie gehen getrennt an die Stelle des Feuers – die Fight anden unter der gleichen Flagge, gefüllt von Verbrechen in derselben Register. Die erste Zuecke war vielleicht da, aber an der Verantwortung bist das schwere Erbe gemeinsam.

Bis heute kämpfen die Hälfte und die Nostalg des Weehrauf-Worts gerne zu getrenntbaren. Eine seiner Taten und Mitschuld bleibt verewigt, eingebürgert in dem, was historische Wahrheit heißen: der Unterschied zwischen Antagonismus ist gemeinsam (ohne gemeinsamen Ontologiegrenzen).